Petutschnigg und Thien mit Auftaktsieg in Linz

Mit einer großen und einer weniger großen Überraschung endet das erste Rennen in der AIC Saison 2016. Während Thomas Petutschnigg (AUT) vom Team Lattella Powerslide seinen Sieg bei den Herren aus dem Vorjahr wiederholt setzt sich bei den Damen mit Katharina Thien (AUT) eine der Jüngsten im Starterfeld durch.

Bei optimalen äußeren Bedingungen wartete auf knapp mehr als 200 Inlineskater die gewohnt einsteigerfreundliche Strecke durch Linz auf. Das Herrenrennen, das als erstes mit einem schalldruckbetonten Startschuss gestartet wurde, war in diesem Jahr recht früh entschieden. Nach rund 2Km konnte einem kurzem aber knackigem Antritt des Team Lattella Powerslide Trio Thomas Petutschnigg, Johannes Hahnekamp und Christoph Amort (alle AUT) nur kurz Silvano Veraguth (SUI) folgen, aber auch er fiel nach rund 500m wieder ins Hauptfeld zurück. Dort wurde lange Zeit gepokert und nur wenige waren bereit Führungsarbeit zu leisten. So konnte sich zwar Veraguth etwas vor dem Ende noch absetzen und sich Platz vier sichern, um Platz fünf gab es einen Massensprint von knapp 20 Herren. Der Kampf um das Podest war aber an diesem Tag eine reine Teamangelegenheit für das Powerslide Trio, die Zielankunft gestaltete sich in der bereits erwähnten Reihenfolge Petutschnigg, Hahnekmap, Amort.

Ein etwas anderes Bild gab es beim Damenrennen, hier schmolz das Feld nach und nach zusammen, bis eine kleine Spitzengruppe übrig blieb, darin mit Susanne Fuchs (AUT) und Ana Odlazek (SLO) die AIC Gesamtsiegerinnen der letzten beiden Jahre. Als einzige hatte zum Schluss Odlazek durch Landsfrau und Teamkollegin Tadeja Donko (SLO) noch Unterstützung, im Sprint setzt sich aber die noch in der Juniorenklasse fahrende Katharina Thien (AUT) von den SC-Highlanders durch. Die sonst eher als Sprinterin bekannte Grazerin düpierte im Finish ihre erfahreneren Konkurrentinnen und fuhr zu ihrem ersten großen Sieg über eine längere Distanz. Somit übernehmen Thien bei den Damen und Petutschnigg bei den Herren auch die Gesamtführung im Cup. Das nächste Rennen folgt mit der Tour de Skate ab dem 27. Mai.

Auf die Größe kommt es an

In der Inline-Community wurde intensiv diskutiert, welche Größen sind erlaubt. Gemeint ist natürlich der Durchmesser der Rollen. Nachdem der Weltverband FIRS unlängst eine Freigabe erteilt hat können wir auch für den AIC bestätigen: für alle Rennen ist aber dem Junioren-Klasse die Nutzung von 125mm Rollen erlaubt. Wir wünschen schon jetzt ein gutes Händchen für die richtige Materialwahl, in etwas mehr als zwei Wochen geht´s ja bereits los mit der neuen Saison.

Die neue Saison nimmt Gestalt an

Langsam weicht der Winter, die Tage werden wärmer und länger und die Ersten mach sich Gedanken: „Was bietet denn der AIC 2016?“ Wir haben gute Nachrichten, denn nach intensiven Verhandlungen können wir für die neue Saison, die insgesamt 16. Saison für unsere Rennserie – zählt man die beiden „leeren“ Jahre 2012 und 2013 nicht mit, neben altbewährtem auch einiges neues anbieten. Damit unsere Stammskater in der Serie weiterhin ruhig schlafen können und bei der ersten Ölung ihrer Skates nicht in Nervosität verfallen, läuft auch 2016 wieder alles auf einen Saisonauftakt in Linz hinaus. Der Saisonauftakt wird aber dementsprechend mit Anfang April früh ausfallen. Wir bleiben auch wie schon im letzten Jahr mit der zweiten Station im Mai wieder in Oberösterreich, bieten aber in diesem Jahr einen echten Leckerbissen an: die „Tour de Skate – Upper Austria“. Wie bei der Tour de France besteht hier die AIC Station aus drei Rennen an drei aufeinanderfolgenden Tagen und der Gesamtsieger bzw. Gesamtsiegerin ist der oder die mit der geringsten Gesamtzeit inkl. Zeitgutschriften aus Bonussprints über alle drei Etappen. Wie eben beim Vorbild, der großen Schleife in Frankreich auch. Der Auftakt des Etappenrennens wird ein kurzes, knackiges Teilstück mit Bergankunft sein, gefolgt von einem Halbmarathon und abgeschlossen durch einen Marathon. Alle Etappen finden im Umkreis von rund 50 Km voneinander statt. Anfang Juli folgt dann die nächste Neuigkeit, die AIC Station in Innsbruck. Auf dem Marathon-Rundkurs der Europameisterschaften 2015 wird 2016 erstmals ein AIC-Halbmarathon ausgetragen. Somit für engagierte Speedskater eine Möglichkeit zu prüfen, wie man von den Rundenzeiten her denn gegen die europäische Elite abgeschnitten hätte. Noch im gleichen Monat findet dann wieder die obligatorische Auslandsstation des AIC statt, dafür wurde in dieser Saison wieder eine alte Partnerschaft reaktiviert und der Cup macht halt bei unseren Freunden in München, wo an der Strecke in Oberschleißheim ein Crossover mit dem BIC stattfindet. Zum Abschluß der Saison verfallen wir wieder in alte Gewohnheiten, und das ist auch gut so, denn mit dem AIC Finale auf dem Salzburgring hat sich einer der Top-Marathon Europas entwickelt. Wir freuen uns auch im anstehenden Rennjahr auf eine spannende Saison und laden alle wettkampfbegeisterte Inlineskater ein, auch 2016 wieder ein Teil des zu werden.

Titelverteidiger entthront – Fuchs und Petutschnigg AIC Gesamtsieger 2015

Weniger meteorologisch, aber auf alle Fälle sportlich gesehen war der diesjährige Marathon auf dem Salzburgring ein würdiges Finale für den Austrian Inline Cup 2015. In einem hochklassigen Starterfeld, sowohl bei den Männern als auch den Damen, setzen sich in recht souveräner Manier die Favoriten vom Team Powerslide per Doppelsieg durch. Bei den Damen siegt Katharina Rumpus vor Sabine Berg. Mit Platz drei durch Claudia Maria Henneken gibt es sogar ein Triple für unsere deutschen Nachbarn, die wir diesmal auch mit ihrem Cup als Gäste in Salzburg begrüßen durften. Bei den Herren erstrahlen die Siegerfarben ebenfalls in Schwarz-Rot-Gold – Felix Rhijnen hat gegenüber Teamkollegen Peter Michael aus Neuseeland die Nase vorne, Ondrej Suchy aus Tschechien komplettiert das internationale Siegertrio.

Wenn auch die Einzelsiege in Salzburg an unsere Gäste aus dem Ausland gingen, in der Cupwertung hatten in diesem Jahr wieder die heimischen Skater das Sagen. Bei den Frauen reichte ein sechster Tagesrang von Susanne Fuchs, um sich den AIC-Titel 2015 zu sichern, denn die größte Konkurrentin um den Gesamtsieg, die Titelverteidigerin Ana Odlazek aus Slowenien kommt nur einen Platz besser ins Ziel und kann nicht mehr genug Punkte sammeln, um den Rückstand aus den ersten Rennen aufzuholen. Auch bei den Herren bleibt der Gesamtsieg im Land, Thomas Petutschnigg hatte wie Fuchs mit einem Sieg in Linz den Grundstein zum Erfolg legen können und hatte sich in der Folge nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. Und auch er setzt sich knapp vor dem Titelverteidiger, Andreas Pätzold aus Deutschland durch.

Bestes Team des Jahres 2015 ist der ISC-Linz REBORN, ebenfalls nach Linz, an den lisc-2010.at geht der Titel des erfolgreichsten Vereins. Der AIC gratuliert allen Siegern und bedankt sich bei allen Teilnehmern!

 

Der Urlaub ist vorbei

Sicher habt ihr es mitbekommen, der AIC hat sich eine kleine Auszeit gegönnt. Der Urlaub ist aber wieder vorbei und die Konzentration gilt bereits dem letzten Saisonrennen am Salzburgring. Zwei Wochen sind es noch bis zum finalen Paukenschlag.

Nach dem stark besetzten Rennen in Ostrava, das als Weltcupbewerb heuer auch erstmals AIC-Punkte abgeworfen hat, hat sich heimlich still und leise der Haudegen aus Liechtenstein Harald Gopp an die Spitze des Rankings gesetzt. Wenn man allerdings die Streichresultate berücksichtigt, so haben momentan Jakob Ulreich und Christian Kromoser im Moment die besten Karten auf den Gesamtsieg. Die beiden haben das Rennen in Schwanenstadt dominiert und auch in Ostrava trotzt schwieriger Wetterbedingungen wichtige Punkte geholt. Einzig Linz-Sieger Thomas Petutschnigg wird wohl noch ein Wörtchen um den Sieg mitreden können.

Bei den Damen hat sich auch nach Ostrava an der Spitze nichts verändert, Susanne Fuchs bleibt auch nach drei Rennen an der Spitze. Allerdings gibt es hier noch viele Kandidatinnen, die am Schluss vom obersten Podest lächeln könnten, unter anderem Vorjahressiegerin Ana Odlazek, die bei der EM in Innsbruck im Marathon aufzeigen konnte. Wie auch immer der Kampf um die AIC-Krone ausgeht, ein spannendes Rennen ist in Salzburg bei den Damen wie bei den Herren zu erwarten.

Christian Kromoser gewinnt in Schwanenstadt – Vanessa Bittner setzt sich bei den Damen durch

Die Verbesserung der Streckenführung, das steigende Renommee der Veranstaltungsorganisation, und nicht zuletzt die gleichzeitige Austragung der nationalen Meisterschaften sowie das Finale des Oberösterreichcup, führten auch in diesem Jahr wieder zu einem erneuten Anstieg der Teilnehmerzahlen für das Rennen in Schwanenstadt.  So war im Spitzensportsegment fast ausnahmslos die gesamte heimische Elite, gespickt mit einigen ausländischen Gaststartern, bei Station Nr. 2 des AIC 2015 am Start. Zusätzlich konnten mit der neuen Routenführung auch ambitionierte Freizeitskater in das Hausruckviertel gelockt werden, um auch am besonderen Erlebnis AIC live dabei zu sein.

Im Herrenrennen ging es, nachdem die Strecke nach nächtlichen Regenfällen fast vollständig aufgetrocknet war, gleich voll zur Sache und es wurden früh Angriffe initiiert, sodass sich früh das Feld in mehrere Gruppen aufsplitterte. An der Spitze gaben in der sieben Mann starken Führungsgruppe vor allem Christian Kromoser und Jakob Ulreich das Tempo an und konnte nach und nach ihre Gegner abschütteln. Die beiden Trainingspartner fuhren letztendlich einen souveränen Vorsprung heraus, im Zielsprint konnte schließlich Kromoser mehr Energie mobilisieren und knapp vor Ulreich gewinnen. Auf Platz drei folgte Linus Heidegger, der am längsten das Tempo der Führenden mitgehen konnte. Mit Platz vier verteidigt Linz-Sieger Thomas Petutschnigg seine Gesamtführung.

Bei den Damen entwickelt sich das Rennen zu einem Triumph für den USC Innsbruck, die die ersten vier Plätze belegen konnten. Abwechselnd machten die Tirolerinnen Vanessa Bittner, Viola Feichtner, Miriam Hager und Viktoria Schinnerl Tempo und spielten mit Angriffen ihre taktische Überlegenheit aus und setzten sich in einer Spitzengruppe vom Feld ab, der anfänglich nur AIC-Titelverteidigerin Ana Odlazek und die führende der Gesamtwertung Susanne Fuchs folgen konnten. In der Einlaufreihenfolge Bittner, Hager, Feichtner, Schinnerl ließen die Innsbruckerinnen ihren Gegnerinnen aber keine Chance. Fuchs kann sich nach Platz sechs weiterhin mit der Gesamtführung trösten, Odlazek rückte allerdings mit dem fünften Tagesrang näher.

Die nächste Station findet bereits am 20. Juni in Ostrava statt. Bei dem Auslandsgastspiel des AIC wird durch das Crossover mit dem Weltcup ein besonders starkes Fahrerfeld erwartet.

Susanne Fuchs und Thomas Petutschnigg siegen beim Halbmarathon in Linz

250 SkaterInnen aus neun Ländern nahmen die Halbmarathondistanz bei dem ersten Rennen des Austrian Inline Cups (AIC) in Angriff. Die Wettbewerbe wurden im Rahmen des Borealis Linz-Marathons ausgetragen. In beiden Rennen gab es österreichische Erfolge, bei den Damen siegte Susanne Fuchs im Zielsprint in der Zeit von exakt 42 Minuten vor der Slowenin Ana Odlazek und Jasmin Habesohn, beide mit 0,9 Sekunden Rückstand.

Ebenfalls in einem packenden Zieleinlauf konnte sich Thomas Petutschnigg durchsetzen, er gewann in der Zeit von 36:54,9 Minuten vor Johannes Hahnekamp und Stefan Pätzold aus Deutschland.

Fuchs und Petutschnigg sind somit auch die ersten Führenden in der Gesamtwertung dieser Saison und werden somit bei der nächsten AIC Station in Schwanenstadt am 25. Mai die großen Gejagten sein.

Bald geht es los!

Noch eine knappe Woche bis zum Start der ersten AIC-Station. Mit dem Halbmarathon in Linz wartet wieder eine „benutzerfreundliche“ Strecke auf derzeit rund 250 gemeldete Inlineskater. Mit dabei sind auch die AIC-Vorjahressieger Ana Odlazek (SLO) sowie Andreas Pätzold (GER), die sicherlich auch dieses Jahr wieder zu den ganz großen Favoriten zu zählen sind. Ein überraschendes Comeback gibt es laut Starterliste für Silvana Gämperli, immerhin Linz-Siegerin des Jahres 2010. Die Liechtensteinerin war allerdings in den letzten paar Jahren ohne Renneinsätze geblieben.

Die größten Favoriten aus heimischer Sicht kommen wohl aus dem Burgenland, denn mit den beiden Eisenstädtern Susanne Fuchs und Johannes Hahnekamp stehen zwei Athleten des Nationalteams am Start. Oder vielleicht gibt es doch durch Lokalmatadorin Monika Sick die ganz große Überraschung, denn wohl kaum einer kennt die Strecke so gut wie die erfahrene Linzerin. Für reichlich Spannung ist gesorgt, hoffen wir auf gute Wetterbedingungen für den Auftakt des Austrian Inline Cup 2015.

Programm fixiert, jetzt zu den Rennen anmelden

Die Vorbereitungen laufen seit Wochen auf Hochtouren, in rund vier Wochen startet in Linz bereits der erste Wettbewerb. Wir freuen uns jetzt schon riesig auf spannende Rennen und tolle Stimmung bei den Wettkämpfen. Mit den Rennen in Schwanenstadt (25. Mai), Ostrava (20. Juni) und Salzburg (16. August) wird die 16. Auflage des AIC 2015 komplementiert.

Wer sich bis 31. März anmeldet, skatet heuer besonders günstig. Hier geht es zur Anmeldung der Einzelsportler https://www.austrianinlinecup.info/anmeldung/anmeldung-einzel/. Wer auch gern im Team skatet, der kann sich zusätzlich mit seiner Mannschaft (3-5 Personen) hier anmelden https://www.austrianinlinecup.info/anmeldung/anmeldung-team/.

 

Mit einer Anmeldung nach Berlin?

Unter allen Einzelanmeldungen verlost der Österreichische Rollsport- und Inlineskateverband (ÖRSV) drei Startplätze für den 42. BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating am 26. September, bei dem 10.000 Skater erwartet werden. Gewinner werden von uns schriftlich verständigt.

 

Willkommen auf unserer neuen Website

Modern, übersichtlich, aktuell – das waren einige der Adjektive, die uns im Hinterkopf bei der Erstellung des neuen Webauftritts begleitet hatten. Die neue Homepage des Austrian Inline Cup trägt mit „.info“ auch eine neue Domain, und diese soll auch Programm bei uns sein. Dabei passt sich die Seite per responsive design automatisch an das Endgerät des Nutzers an, egal ob am 24 Zoll PC-Bildschirm, am Tablet oder auch am Handy, von nun an kann man stets auf austrianinlinecup.info zugreifen.

Informativ, interaktiv, innovativ. Die Seite soll nicht nur starr die grundlegenden Informationen über die Rennserie abbilden, sondern vielmehr mit aktuellen Beiträgen zum Schmökern animieren und auf den Ergebnis- und Wertungslisten zum Verweilen und Analysieren einladen. Wir sind allerdings noch nicht bei der endgültigen Version angekommen, eigentlich wird das auch nie passieren, denn im Web 2.0 ist immer alles der Veränderung und Weiterentwicklung unterworfen. Aktuell liegen unsere Schwerpunkte bei der Einbindung weiterer multimedialer Inhalte. Man darf also gespannt sein, es lohnt sich jederzeit vorbei zu schauen!